Auszeit!...

February 28, 2016

 Ein Regenbogen entsteht, wenn Regen und Sonnenschein zusammen existieren.

 

 

...Wenn mir eins in den letzten zwei bis vier Jahren bewusst geworden ist, dann das man auch mal an sich selbst denken muss, das es uns gut gehen muss, damit es den Menschen in unser Umfeld auch gut gehen kann, denn dann strahlen wir genau diese Schwingungen aus und das spürt das Umfeld.

Es ist also ganz simple, man muss sich einfach um sich selbst kümmern, dann geht es einem gut genug um auch für andere da zu sein.

In der scheinbaren Realität ist es aber nicht so leicht wie man es sich denkt.

Haben wir doch gelernt, das der Esel sich zuletzt nennt, das es egoistisch ist, wenn man zuerst an sich denkt, wer das Essen serviert füllt seinen Teller zuletzt.

Wie können wir uns dann an erster Stelle setzten?

 

Und so quälen sich die Menschen durch ihr Leben - ein Leben, das sie für die Zufriedenheit der Allgemeinheit leben - und fragen sich am Ende ihres Weges

"Was wäre wenn, ...?"

 

Auch ich habe die meiste Zeit meines Lebens nach diesem Prinzip gelebt, bis meine Schwester mir eines Tages folgende Frage stellte:

 

"Möchtest du später zurück schauen und bereuen, dass du dein Leben verpasst hast, nur weil du immer alle anderen vor dir stellst?"

 

Das "NEIN" war klar und deutlich in meinem Kopf zu hören und in diesem Moment hatte sich ein Schalter bei mir umgelegt.

Diese Erkenntnis, an sich selbst zu denken, habe ich natürlich nicht in der Geschwindigkeit eines Knopfdrucks eingesetzt, aber im Laufe der letzten 4 Jahre verinnerliche ich sie mehr und mehr.

 

Um ein Leben zu leben, in dem das eigene Ich im Vordergrund steht muss man immer wieder über den eigenen Schatten springen, man muss in Kauf nehmen, dass man als arrogant und egoistisch bezeichnet wird, man muss sich mit sich selbst auseinander setzten, erkennen welche Verhaltensmuster durch Mitmenschen antrainiert sind und welche negativen Glaubenssätze man in sich trägt. Das wichtigste aber ist, das man lernt sich selbst zu lieben - etwas, was selbstverständlich sein sollte, aber heutzutage kaum noch vorhanden zu sein scheint.

 

Wenn du in einer Beziehung bist und möchtest mal was ohne dein/e Panter/in unternehmen, dann heisst das nicht, dass du dein Panter weniger liebst, es heisst nur das du Zeit für dich brauchst und dein/e Panter/in wird spüren, das es dir gut geht und dadurch wird sie/er auch glücklich sein, denn es liegt ihr/ihm, das du glücklich bist.

 

Wenn du ein/e Papa/Mama bist, dann kannst du auch mal ohne ein schlechtes Gewissen zu haben ausgehen, deine Kinder bekommen dadurch nicht das Gefühl, das du sie weniger liebst.

Du darfst Dich dann auch darüber freuen mal Kinderlos zu sein, das heisst nicht, dass du ohne deine Kinder glücklicher bist.

Es heisst, das du dich um dich kümmerst und mit neu gewonnener Energie - und auch Nerven- wieder die Rolle eines Papas/ einer Mama übernehmen kannst und umso mehr Energie hast du für deine Kinder.


Wenn du angestellt bist, dann gebe dein Bestes auf der Arbeit, aber sobald Feierabend ist, nimmst du die Arbeti nicht nach Hause. Dann beginnt deine private Zeit und darin hat deine Arbeit nichts verloren und du kannst mit neu gewonnerner Energie und einem klarem Kopf zurück an die Arbeit gehen.
 

Im Leben ist alles in Balance.

Wo Licht ist, ist auch Schatten, Gibt es ein Oben, dann gibt es auch das Unten, Liebe - Hass, Freude - Trauer, ...

 

Und so macht es nur Sinn, das auch in uns eine Balance herrschen muss um ausgeglichen und glücklich zu sein.

 

Es ist immer etwas gutes und schönes für andere Menschen da zu sein, ihnen zu helfen, doch man sollte sich selbst dabei nie vergessen ... denn dann wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir uns selbst zerstören und spätestens dann sind wir weder für uns selbst noch für andere zu gebrauchen.

 

Also! Denkt an euch! Geniesst das Leben! Verfolgt eure Träume.

Lebt, wie es für euch richtig erscheint mit Rücksicht auf eure Mitmenschen - in Balance!

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