Dankbarkeit!!! ...

June 7, 2016

 

 

...Heute möchte ich mit euch eine Erkenntnis teilen, die ich gemacht habe und sehr dankbar dafür bin.

Es ist die Erkenntnis, wie wichtig und wie viel Energie uns Dankbarkeit gibt.

 

Früher war Dankbarkeit für mich ein Zeichen der Anerkennung, man sagt "Danke" aus dem Anstand heraus, schliesslich hat man es durch die Worte der Erwachsenen "Was sagt man?" -"Danke!" , so gelernt. Man wollte einfach, das die andere Person weiss, das man sie/ ihr Handeln wertschätzt. Punkt! Mehr war für mich nicht dabei!

 

2015 bin ich dann auf ein Blog gestossen, in dem ein Bericht über das "Dankbarkeitstagebuch" geschrieben wurde und was Dankbarkeit in uns auslöst.

Dankbarkeit ist nämlich wahrlich ein Booster für positive Energie!Aber lasst mich ein wenig ausholen.

 

Unser Gehirn speichert sowohl positive als auch negative Erfahrungen in verschiedenen Hirnregionen ab. Je nachdem ob wir uns mehr auf positives oder negatives im Alltag konzentrieren, lenkt unser Gehirn den Fokus auf das, welches unsere meiste Aufmerksamkeit bekommt. Das heisst, wenn ich ständig damit beschäftigt bin über das Wetter zu meckern, über den Haushalt zu jammern, mich über den Kinderlährm der Nachbarn aufrege, desto negativer ist mein Gehirn gepolt und umso mehr negatives fällt mir auf.

Es ist genau wie der Fakt, das jeder Mensch eine "gute" und eine "böse" Seite in sich trägt, welche davon dominiert entscheidet jeder für sich selbst. Nur wie legt man sein Fokus auf das Positive, wenn man an sich sehr negativ eingestellt ist? Oder wie wird aus einem Pessimist ein Optimist?

Eine Möglichkeit wäre in ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben! Ich persönlich habe jeden Morgen 10 Dinge aufgeschrieben, für die ich Dankbar war. Am Anfang musste ich recht lange überlegen. Man möchte sich ganz besondere Dinge herauspicken, für die man dankbar ist. Aber umso mehr Tage vergingen, desto leichter fielen mir die Dinge ein, für dich ich dankbar bin.

Das hört sich sehr einfach an, wenn man jedoch sehr negativ gepolt ist, dann kann dies wahrlich eine Herausforderung sein .. und auch erst mal anfangen zu schreiben erfordert oft den Sieg über den inneren Schweinehund, denn aus der eigenen Komfortzone/ den gewohnten Verhaltensmustern herauszubrechen ist leichter gesagt als getan. Doch am Ball bleiben lohnt sich!

Für mindestens 21 Tage sollte man das Dankbarkeitstagebuch führen (ich selber kann es mir gar nicht mehr weg denken), um eine Veränderung zu bemerken. Denn die Wissenschaft hat festgestellt, dass es mindestens 21 Tage dauert bis unser Gehirn ein Muster übernommen hat und dann zur Gewohnheit macht.

Und die Veränderungen sind unübersehbar, man spürt sie regelrecht. Plötzlich ist man dankbar für scheinbar kleine Dinge im Leben. Da stehen dann nicht mehr nurnoch Dinge wie:

"Ich bin so glücklich und dankbar, weil ich mir das neue Auto leisten kann!", sondern auch Dinge wie:

-"...,weil ich Fingernägel habe, die mein Juckreiz lindern¨"

-"...,weil mein Kind sicher aus der Schule nach Hause kommt!"

-"...,weil mein Mann den Müll runter gebracht hat!"

-"...,weil es regnet und die Pflanzen genug Wasser bekommen!"

-"...,weil ich lebe!"

 

Und somit verstärken wir die Region in unserem Gehirn, welche die positiven Erfahrungen etc. abspeichert und dadurch fokussiert unser Gehirn automatisch auf alles Positive, das uns umgibt. Es ist wie, wenn man sich ein neues rotes Auto kauft und plötzlich scheint dieses Auto in genau der selben Farbe an jeder Strassenecke zu stehen. Natürlich waren diese Autos nicht in minderer Anzahl zuvor vorhanden, unser Gehirn hat sich einfach nicht darauf fokussieret, da es für unsere Bedürfnisse nicht wichtig war.

 

Deshalb mein Tip an euch!

Wenn ihr mehr positive Erfahrungen im Leben machen wollt, schreibt ein Dankbarkeitstagebuch!

Eine weitere Möglichkeit, wie man ein Dankbarkeitstagebuch zu nutze machen kann ist folgende:

Wenn es in eurem Leben eine Person gibt, mit der ihr im Moment nicht gut klar kommt, dann könnt ihr es ähnlich wie mit dem Dankbarkeitsbuch handhaben nur, das ihr anstatt 10 Dinge, für die ihr dankbar seid aufschreibt, 10 Dinge aufschreibt, die ihr an dieser Person wertschätzt, die diese Person gut kann, die einfach positiv auffallen. Recht schnell werdet ihr die Dinge, die euch stören nicht mehr sehen oder zumindest werden sie nicht mehr an euch ran kommen, denn euer Fokus liegt auf die positiven Eigenschaften ... und mal ganz unter uns ... Wie ich auf einen Menschen reagiere, sagt doch viel mehr über mich aus als über die bestimmte Person aus!

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