Kinder ...

January 22, 2016

 

kleine Wesen ganz unbefleckt, ungeschützt und unbekümmert. Sie kommen auf die Welt und sind bereits vollkommene Geschöpfe, die von uns lernen, uns ihr Vertrauen schenken und uns mit wahrhaftiger Liebe berühren.

Bereits im Mutterleib ist das Unterbewusstsein aktiv, es bekommt Eindrücke aus der "Welt da draussen" mit, es spürt die Emotionen der Mutter und prägt sich die Stimmen seiner Eltern ein. Das Kind hat sogar bereits einen Musikgeschmack und kann dies auch mit heftigen Bewegungen ankündigen. Ja, bereits um Mutterleib wird es beeinflusst. Und dann kommt es auf die Welt und ist im wahrsten Sinne des Wortes schutzlos. 


Jeder Eindruck wird ungefiltert aufgenommen, denn das Unterbewusstsein ist ja schon lange aktiv und ihm entgeht nichts. Was das Kind jedoch nicht kann ist die Dinge, die es aufnimmt zu hinterfragen. Denn anders, als bei älteren Kindern (ab dem Alter von ca. 5 Jahren) hat ein Baby/Kleinkind noch nicht ein ausgereiftes Bewusstsein. Daher sehen Kinder in ihren Eltern Vorbilder und eines können sie gewiss perfekt ... Nachahmen. 
Sie orientieren sich an dem Verhalten der Eltern, sehen dieses als richtig an und übernehmen es. Viele Dinge, die das Unterbewusstsein gespeichert hat zeigen sich erst viel später .. oftmals, wenn man erst selbst in der Situation der Eltern ist, wie z.B. wenn man eigene Kinder hat und sich plötzlich die verhassten Sprücher der Mutter/des Vaters hören sagt. 

 

Kinder kommen mit ihrem ganzem Potential auf die Welt, es steckt alles in ihnen, doch oftmals können sie es im Laufe ihres Lebens nicht frei entfalten, denn unbewusst werden ihnen Überzeugungen eingepflanzt, welche sie nicht nur im Leben stärken sondern auch einschränken können. Hierbei dürfen wir aber niemanden die Schuld geben, denn einst haben auch die Eltern diese Glaubenssätze angenommen und zu ihren eigenen gemacht, dagegen konnten sie gar nichts tun und den meisten ist es nicht einmal bewusst, das es nicht einmal ihre eigenen sind. Zu sehr sind wir von Mitmenschen und Umwelt geprägt und beeinflusst, als das man ein/e Schuldige/n finden könnte. 

Erwachsene, ...

... körperlich ausgereift, eingeschränkte, selbstverantwortliche Wesen. Sie sind das Resultat aus Jahre langer Kindheit, gefüllt mit Überzeugungen, Verhaltensmustern, Schutzmechanismen und gesellschaftliche Zwängen ... ja es steckt noch ihr Selbst in ihnen, doch nur die wenigen können es noch erkennen, denn es wird von all diesen Dingen überdeckt.

Nur eines kann uns unsere wahren Absichten, unser wahres Selbst zeigen und das ist unsere Intuition auch innere Stimme genannt.

Was einem Kind leicht fällt, nämlich ganz intuitiv zu handeln, fällt Erwachsenen oftmals schwer. Natürlich sind sie fähig ihr Umfeld zu hinterfragen, schliesslich besitzen sie ja nun ein Bewusstsein, das Bewusstsein/Verstand jedoch ist über die Jahre gut trainiert worden und wie die Datenbank eines Computers hat es sämtliche Verhaltensmuster eingeprägt. Er hat sich seine Komfortzone eingerichtet und er will, das sie so bleibt wie sie ist. Also handeln Erwachsene nachdem, was sie erlent haben, was scheinbar richtig ist und von der Gesellschaft akzeptiert wird. 


Was können wir tun? ...

... Ich bin der Meinung, das Erwachsene sich bereits bewusst machen sollten, das sie absolutes Vorbild sind und ihre Kinder ihnen zweifellos folgen. Sie sollten wissen, das vielmehr als das was sie ihnen beibringen, es wichtig ist was sie ihnen vorleben, denn Kinder sind perfekt im Nachahmen. 
Ich bin der Meinung, das wir vielleicht Kinder nicht vor allen negativen Glaubenssätzen schützen können, doch wir haben die Möglichkeit eine "Schadensbegrenzung" anzugehen. 
Es gibt so viele Bücher, Seminare und sonstige Angebote um zu sich Selbst zu finden ... Erwachsene, die Erkentniss erlangen und ihr Bewusstsein erweitern, die schmerzhafte Erfahrungen aus ihrer Kindheit verarbeiten und loslassen. Wenn wir aber nun dieses Spektrum an Angeboten speziell für Kinder nutzen möchten, dann sieht es doch sehr mager aus. 
Ich finde um erst gar nicht solch ein "Schaden" entstehen zu lassen, sollten Dinge wie das positive Denken bereits Kindern mitgegeben werden. Anstatt die Schulen den Kindern sogenanntes Bullemie-Wissen eintrichtern, sollten sie vielmehr Fächer haben, in denen sie lernen, wie sie ihre Stärken nutzen können, ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, wie sie im Leben erfolgreich sein können, ... . 

Erwachsene sollten nicht vergessen, das sie einst selbst Kinder waren, sie sollten ihre Empfindungen als Kind bewahren, sie sollten sich erlauben ihr inneres Kind heraus zu lassen, sich zurück in die Kindheit versetzten, damit sie das Verhalten und die Reaktionen der Kinder besser verstehen.  

Erwachsene und Kinder ...

 

...werden, wie ich es in diesem Beitrag gemacht habe, immer seperat dargestellt. Kinder sind so, Erwachsene sind so. Dabei dürfen wir nicht vergessen, das wir nicht entweder Kind oder Erwachsene sind, sondern in erster Linie sind wir Menschen. Und in jedem Mensch steckt ein Kind als auch ein Erwachsener. Also sollten wir gut acht geben, wie wir aufeinander reagieren. 
Denn wenn ich so manch Erwachsene höre, wie sie sich über das Verhalten von Kindern aufregen, dann frage ich mich ob ihnen Bewusst ist, das ihr inneres Kind mithört und sie dabei dieses selbst ablehnen!? Und genau so ist es einem Kind nicht bewusst, dass wenn sie das Bild in sich tragen, das Erwachsene streng und langweilig sind, und davon auch noch überzeugt sind, sie später wenn sie Erwachsen sind, selbst zu diesem Bild werden. 
Deshalb ist es wichtig sich auf der gleichen Ebene zu treffen und sich mit Respekt und Akzeptanz zu begenen. 

 

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