Positive Glaubenssätze hinterfragen! ...

 

...warum sollte man das tun?

Sie sind doch schliesslich positiv!

Doch es gibt für mich (bis jetzt) 2 Aspekte an der positiven Formulierung, die leider oftmals nicht bedacht werden und dennoch sehr wichtig sind!

Und diese möchte ich heute erläutern! 

Der Gegenpol zu unseren positiven Glaubenssätzen!

Nehmen wir, wie auch in meiner Veranstaltung "Affimieren, Wünsche und Dankbarkeit formulieren, aber wie!?" vom 15. Januar 2017, das Thema Gesundheit. 

Die meisten von uns haben bestimmte Glaubenssätze in sich, wenn es um das Thema Gesundheit geht.

Das fängt an bei der Ernährung, die Gewichtsregulation bis hin zur Körperpflege. Wir wissen, dass wir bestimmte Dinge einhalten müssen, damit wir gesund bleiben. Und so wissen wir auch, dass es gewisse Dinge gibt, die eher schädlich für uns sind. 

Wenn wir nun im Laufe des Lebens diese Erkenntnis erhalten und uns vornehmen, stets auf unsere Gesundheit zu achten, dann pflanzen wir den Glaubenssatz 

"Wenn ich auf meine Gesundheit achte (und hier gilt alles was wir darüber aus unserem Umfeld übernommen haben), dann bleibe ich gesund!"

in unser Unterbewusstsein. 

Nun ist es aber so, dass es dennoch Tage gibt, an denen wir uns nicht gross bewegen wollen um unseren Körper fit zu halten, wir werden auch gewiss mal in den fettigen Burger beissen wollen und immer nach jedem Duschen die Haut eincremen, möchte man bestimmt auch ein paar mal überspringen. 

Nun ist es jedoch so, dass jeder Glaubenssatz auch sein Gegenpol hat! 

Wenn ich also glaube, dass ich gesund bleibe, indem ich stets darauf achten muss, dann entsteht in mir der gegensätzliche Glaubenssatz 

"Wenn ich nicht auf meine Gesundheit achte (und hier zählen dann alle Situationen, die wir durch unser Umfeld als ungesund erlernt haben) , dann werde/bleibe ich krank¨"

Daher ist es wichtig ein Glaubenssatz bzw. eine Affirmation für sich zu formulieren, die allgemein und in jeglicher Situation gilt. 

"Ich bin so glücklich und dankbar, weil ich stets körperlich und geistig vollkommen gesund bin!"

Versteckte Gefühle, bei der Formulierung!

Hier möchte ich gern auf das Thema Reichtum (insbesondere materieller Art) eingehen. 

 

Oft lese ich eine ganz bestimmte Affirmation. 

"Ich habe stets mehr als genug Geld (oder jegliche andere materiellen Gegenstände) zur Verfügung!"

Ich muss zugeben, dass ich mir bis heute selber auch keine Gedanken bei dieser Affirmation gemacht habe, aber dann hat es heute doch klick gemacht. 

In mir kam die Frage auf:
"Warum sollte man sich denn mehr wünschen, als man nötig hat?"

Und da fiel mir der Fehler dieser Affirmation auf! 

Wenn ich mehr haben möchte, als ich benötige, dann steckt dahinter ein Mangelgedanke, denn dann giere ich nach etwas und wenn ich mehr erhalten möchte, als ich benötige, dann trage ich bereits das Gefühl in mir nicht genug (Mangel) zu haben oder/und auch die Angst es wieder zu verlieren, von daher nehme ich mir lieber mehr als nötig, ganz nach dem Spruch

"Besser zu viel, als zu wenig!".

 

Wenn ich aber nun sage, dass ich stets genug habe, dann muss ich keine Angst davor haben etwas zu verpassen bzw. zu wenig zu erhalten, denn dann habe ich eben stest genug und wer genug hat, der ist zufrieden. 
Denn es geht hier nicht um ein gesellschaftliches Mass an Genug, ähnlich wie eine Portion pro Person bei Mahlzeiten berechnet wird, sondern um das ganz individuelle Genug! 

"Ich bin so glücklich und dankbar, weil ich stets genug Geld zur Verfügung habe!"

Daher schaut euch eure Glaubenssätze an, was ist ihr Gegenpol und welche Gefühle stecken dahinter!?


 

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