Negative Glaubenssätze loslassen!

March 20, 2017

 

 

Gestern war es wieder einmal soweit, meine Veranstaltung "Wie löse ich negative Glaubenssätze auf?" fand statt und nun möchte ich noch ein neuen Blogeintrag zu dieser Veranstaltung ergänzen!

Wie entstehen Glaubenssätze? 

 

Wenn wir zur Welt kommen haben wir ein völlig offenes Unterbewusstsein, das heisst das unser Verstand/ Bewusstsein noch nicht ganz entwickelt ist und somit noch keine Filterung der Eindrücke, die wir erleben geschieht. 
Alle Sinneseindrücke werden von einem Baby bis hin zum Schulalter wertfrei aufgenommen und akzeptiert! 
Das heisst, das Verhaltensmuster und Überzeugungen anderer Mitmenschen uns prägen und beeinflussen, denn wir lernen nicht nur das Sprechen durch unsere Mitmenschen sondern auch jegliches Verhalten. 
In diesem Zeitraum lernen wir auch was als richtig und was als falsch angesehen wird. 
Wir lernen, die unserer Kultur entsprechenden gesellschaftlichen Normen und übernehmen die Glaubenssätze anderer Menschen (den grössten Einfluss haben unsere Eltern auf uns), sofern wir diese regelmässig und oft genug wahrnehmen. 

Von der Verbundenheit zur Einzigartigkeit! 

 

Ein weiterer Grund, warum das Kind alles ungefiltert aufnimmt liegt daran, dass es sich mit allem was es umgibt verbunden fühlt. Es erkennt noch nicht, das es ein Individuum ist und würde es etwas ablehnen, das es umgibt, dann würde es das Gefühl bekommen einen Teil seiner Identität zu verlieren. 
Im Alter von ca. zwei Jahren kann man Kinder beobachten, wie sie plötzlich nicht mehr mit dem Kind im Spiegel spielen, sondern viel mehr die eigene Reflexion erkennen. 
Ab dem Schulalter ist das Bewusstsein vollkommen entwickelt und das Kind kann seine eigenen Gedanken, Ideen etc. formen. 

 

Installation abgeschlossen!!!

 

Nun können wir uns unser Unterbewusstsein mit all seinen Glaubenssätzen wie ein Computer vorstellen. Viele Glaubenssätze wurden in frühester Kindheit abgespeichert und wie eine Software installiert und nach diesem Programm handeln wir nun. 
Denn das Zusammenspiel von Bewusstsein und Unterbewusstsein wird durch unseren Körper manifestiert und spiegelt sich durch unser Verhalten! 

Gedanken werden zu Gefühle - Gefühle werden zu Taten

 

Neue Gedanken für unseren Verstand! 

 

Unser Verstand ist in der Lage sich verschiedene Downloads (Ideen, neue Gedanken, Ziele etc.) anzuschauen, die nicht zu unserer Software passen. Wenn wir uns nun jedoch entscheiden würden auf den Download-Button zu klicken (neue Gedanken annehmen), dann sieht unser Verstand diese Gedanken als einen Virus an, die in unserem Computer (Unterbewusstsein) eindringen wollen! Er bekommt das Gefühl in Gefahr zu sein und wird sein Anti-Virussystem starten. 

 

Die Firewall unseres Unterbewusstseins


Dies zeigt sich, indem wir plötzlich sämtliche Ausreden finden, warum wir diese neuen Gedanken wieder loslassen sollten. 

Wer z.B. mit dem Gedanken gespielt hat eine neue Arbeitsstelle zu finden, wird sich plötzlich sagen, das er/sie doch eigentlich zufrieden mit der jetzigen Arbeitsstelle ist und doch eigentlich keine neue Arbeitsstelle brauch und das wäre ja sowieso viel zu aufwendig! 
Und dies tun wir jedes Mal, wenn wir ein Gedanken haben, der nicht mit unserer Software stimmig ist! 

Jeder Sprung über den eigenen Schatten wird belohnt! 

 

Wenn wir jedoch eine Veränderung in unserem Leben erreichen wollen, dann müssen wir bereit sein auch unser Verhalten und somit unsere Gedanken (Glaubenssätze) zu verändern. 
Doch dies ist oftmals einfacher gesagt als getan. Desto tiefer ein Glaubenssatz in uns verankert ist, desto öfter wir diesen Glaubenssatz gehört und bestätigt bekommen haben, desto wichtiger ist er uns und umso sicherer fühlen wir uns damit! 
Wie bereits oben genannt, empfindet unser Verstand/ Bewusstsein alles was nicht zu seiner aktuellen Software passt als eine Gefahr doch bereits Joseph Campbell sagte: 

"Tief in der Höhle, vor der du dich am meisten fürchtest, 
liegt dein grösster Schatz verborgen!"

 

Wie lassen wir negative Glaubenssätze los? 

 

Zunächst einmal müssen wir erkennen, welche unserer Glaubenssätze negativ sind. Dies können wir tun indem wir sie hinterfragen. 
-Stammt dieser Glaubenssatz von mir selber? 
-Ist mir dieser Glaubenssatz von Nutzen? 
Wenn man vor allem die zweite Frage mit "Nein" beantwortet, ist dies ein sicheres Indiz dafür, dass es ein negativer Glaubenssatz ist! 

Nun reicht es nicht, wenn wir diesen Glaubenssatz einfach nur loslassen, indem wir uns dazu entscheiden dies zu tun, denn es ist zudem sehr wichtig ihn mit einem neuen positiven Glaubenssatz zu ersetzen! 
Denn wir sind nur bereit Altes loszulassen, wenn wir von etwas Neuem überzeugt sind! 

Wie nehmen wir neue positive Glaubenssätze an?

 

Wiederholung ist hier das A&O. Man muss wahrlich am Ball bleiben und immer wieder über den eigenen Schatten springen! 
Umso öfter wir ein neuen Glaubenssatz, z.B. in Form einer positiven Affirmation, wiederholen und das dazu passende Verhalten an den Tag legen, desto wichtiger wird dieser unser Unterbewusstsein und wird mit der Zeit zur Gewohnheit! 
Dann ist der neue Glaubenssatz installiert und ganz automatisch handeln wir nach unserer neuen Software! 

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für eure Teilnahme an meiner Veranstaltung (19.03.2017- Wie löse ich negative Glaubenssätze auf?) bedanken und wünsche allen einen gelungenen Start in die neue Woche! 


 

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