Wie lausche Ich meiner inneren Stimme?

June 24, 2017

 


Wenn ich die Bezeichnung "Innere Stimme" höre, dann bekomme ich immer direkt das Bild von einer kleinen Stimme in meinem Bauch in meinem Kopf!

Eine kleine Stimme, die mit mir spricht und mir den richtigen Weg zeigt. Ganz ähnlich, wie Pinnocchios Gewissen - die kleine Grille Jiminy - habe ich auch diesen kleinen Berater/ mein Gewissen in mir und für mich ist dies meine innere Stimme!

Wir denken anhand dieses Spruches, das wir etwas hören müssten - doch dies muss nicht der Fall sein! 

Um einen Einblick zu gewinnen, wie der Kontakt zur inneren Stimme aussehen kann, möchte ich euch heute meine eigenen Erfahrungen diesbezüglich mitteilen. 

 

Das Gefühl:

Für mich ist die innere Stimme in erster Linie ein Gefühl. Es teilt sich in Form eines Unwohlseins (Übelkeit, flaues Gefühl im Magen etc.) mit, wenn ich einen falschen Weg gehe. Oder ich fühle mich plötzlich schlecht- im Sinne eines schlechten Gewissens- wenn ich kurz davor bin etwas zu tun, das eigentlich gegen mein Selbst geht und meinem Seelenplan im Weg steht! 

Wenn ich auf dem richtigen Weg bin und meine innere Stimme möchte mir dies bestätigen, dann fühlt es sich immer gut an (Schmetterlinge im Bauch, tiefes Gefühl des Vertrauens und der Leichtigkeit, es ist stimmig und fühlt sich ausbalanciert an.). Dann empfinde ich wahre Freude und Überzeugung! Daher höre bzw. fühle ich

als aller erstes in mich hinein. 

 

Das innere Bild:
Ein zweiter Weg, wie sich die innere Stimme mitteilt, ist über Bilder. Wir nehmen die innere Stimme also visuell wahr! 
Meist st es nur ein einziges Bild, und wie wir wissen, sagt ein Bild oft mehr als tausend Worte und dies kann man hier erleben. 
Denn das Bild, welches wir erhalten verbinden wir mit persönlichen Erlebnissen, Empfindungen und  Überzeugungen ... wir machen unsere individuellen Assoziationen aus den Bildern, die wir gezeigt bekommen und  schliessen daraus welchen Weg wir gehen oder meiden sollten! 

 

Die Stimme:

Natürlich kann man die innere Stimme auchals eine Stimme hören, mit der man richtige Dialoge führen kann. Dazu  muss man jedoch auch bereit sein zuzuhören. Man muss sich dem Ganzem öffnen und darauf vertrauen, dass die Stimme nicht selbst erdachte Antworten und somit nur bewusste Gedanken sind, sondern viel mehr das diese Antwort wahrlich von Innen heraus, aus unserem Unterbewusstsein kommt und somit die Antwort, die wir ersehnen in sich trägt! 

 

Das Hören und Riechen:

Es benötigt also unsere Sinne, um die innere Stimme wahrzunehmen! Dazu können wir sogar unser Gehör- und Geruchsinn nutzen. Denn oftmals hören oder riechen wir bestimmte Geräusche/Gerüche und verbinden diese mit bestimmten Erinnerungen/Emotionen und auch hier gibt uns unsere innere Stimme einen Impuls! 

 

Achten wir also darauf, unsere innere Stimme mit all unseren Sinnen wahrzunehmen, dann wird es von Mal zu Mal leichter, diese zu hören und ihr zu folgen ... und es lohnt sich, denn sie ist unser bester Berater! 

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