Das Wünschen, einfach erklärt! (Teil 1)

August 23, 2017

 

Es gibt viele Bücher über das Gesetz der Resonanz und wenn man sich mal mit dieser Materie auseinander gesetzt hat, merkt man schnell, dass die Aussagen in den Büchern stimmen und man entdeckt seine eigenen Schöpferkraft! 
Denn in gewissen Büchern, wie z.B. "Erfolgreich Wünschen" von Pierre Franckh oder "Bestellung beim Universum" von Bärbel Mohr wird 'behauptet', dass sich alle Wünsche erfüllen können, solange wir an dessen Erfüllung glauben. Dazu kommen dann noch gewisse 'Wunschregeln', die man zu beachten hat und schon kann man loslegen mit der Manifestieren des Wunschlebens! 
Wenn man das nun so liest, kann man leider schnell den Eindruck gewinnen, es Handel sich um irgendeinen Esoterik-Schwachsinn und Hokuspokus - ja sogar als Sektenanhänger werden so manch erfolgreiche Wünscher(innen)/Besteller(innen) bezeichnet. 
Und daher möchte ich heute das 'Wünschen' ganz ohne Feenstaub erklären, nicht nur um Missverständnisse aufzudecken, sondern auch weil wir Menschen Dinge eher begteifen/verstehen, wenn sie 'wissenschaftlich' erklärt sind - sie greifbarer für uns sind. 
Und so möchte ich eine kleine Serie starten, die die Wunschregeln etwas näher erläutern um die Funktion des Wünschen greifbarer zu machen! 

 

Die Regeln beim Wünschen?
 

1.
Die erste Regel lautet:

Man soll immer positiv seine Wünsche formulieren.
Warum ist die so?
Das lässt sich anhand unseres Unterbewusstseins erklären. Dieses ist nämlich nicht fähig  "Nein" zu sagen. Es kann zu allem nur "Ja" sagen bzw. es kann nur alles aufnehmen wie es ist, denn dieses ist bewertungsfrei. Den Zustand unseres Unterbewusstseins können wir anhand unserer Erfahrungen aus unseren Träumen nachempfinden. Wenn wir träumen, Sind wir in der Regel nicht bewusst, wir hinterfragen während des Traumvorgangs nicht unsere Handlungen und das was um uns geschieht, denn während des Traumes sind wir nicht bei Bewusstsein. Unser Bewusstsein auch Verstand genannt, übernimmt das Denken und das Bewerten. Wenn wir nun träumen kann unser Verstand die Handlungen und Situationen eines Traumes nicht bewerten/hinterfragen und daher können wir in der Regel auch nicht feststellen dass wir uns in einem Traum befinden bzw. unseren Traum bewusst hinterfragen, erst wenn wir wieder erwachen fragen wir uns zum teil, welch seltsamen Dinge wir geträumt haben bzw. bemerken, dass der Inhalt doch recht merkwürdig wahr oder keinen greifbaren Sinn für uns hatte! In unserem Traum nehmen wir die Dinge an, wie sie sind, egal wie bizarr sie zu sein scheinen. Genauso verhält sich unser Unterbewusstsein, es nimmt die Dinge einfach an wie sie sind, denn es kann nicht hinterfragen!

Wie ist es nun gemeint 'positiv' zu formulieren?

Als Beispiel können wir folgenden Wunsch nehmen.

"Ich wünsche mir nicht mehr krank zu sein!"

 Hier sehen wir eine negative Formulierung, denn obwohl der Wunsch dahinter gesund zu sein ist, so liegt der Fokus dennoch auf das Krank sein, da wir dies formuliert haben. Wenn wir also sagen dass wir nicht krank sein wollen haben wir sobald wir das Wort "krank" aussprechen ein Bild von Krankheit im Kopf, denn unser Gehirn denkt in Bildern. Zudem hat es eine Memory-Funktion, d.h. es merkt sich unser Verhalten und worauf wir unseren Fokus legen. Umso öfter wir eine Handlung oder einen Gedanken wiederholen, desto wichtiger betrachtet unser Gehirn bzw. unser Verstand diese Handlung/diesen Gedanken.

Nun sorgt unser Gehirn automatisch dafür, dass unser Fokus auf Krankheit liegt. Es lässt uns ganz oft Dinge, die mit Krankheit zu tun haben, wie zum Beispiel Krankenhäuser, Krankenwagen, Apotheken, Schmerzen, Unfälle Unfälle, Medikamente, Krank sein etc. vermehrt erblicken. Dies liegt daran, weil sich in unserem Gehirn ständig neue Synapsen bilden, diese kann man als Kleiner Trampelpfad sich vorstellen. Umso mehr wir unser Verhalten und unsere Gedanken wiederholen, desto öfter nutzen wir diese, und ihre Spuren werden tiefer und tiefer - Hier kommt die Memory-Funktion in Einsatz.

Man kann auch sagen, dass all unsere Gewohnheiten in unseren  Synapsen (Trampelpfaden) stecken. Sobald unser Gehirn/Verstand dieses Verhalten/diese Gedanken aufgenommen hat,den es für wichtig hält lässt es diese durch unsere Komfortzone wandern bis diese im Unterbewusstsein gelandet sind und dort zu Gewohnheiten werden.

Und da unser Unterbewusstsein alles annimmt, wie es ist, ist es gezwungen nach diesen Überzeugungen zu handeln.

Wenn wir nun unseren Wunsch positiv bzw. so formulieren, dass unser Fokus auf das gerichtet ist, was wir erreichen möchten, müsste dieser nun heissen:

„Ich wünsche mir Gesundheit!“

Nun kann unser Gehirn sich auf das Positive fokussieren, denn es verfügt über zwei Gehirnregionen, die auf der einen Seite negatives und auf der anderen Seite positives abspeichert. Hierbei ist es so, dass je nachdem welche dieser Regionen wir am häufigsten nutzen, diese gedeiht während die andere verkümmert. Umso mehr wir also unseren Fokus auf das Positive lenken, desto aktiver ist die entsprechende Gehirnregionen und nimmt automatisch Dinge, die wir als positiv bewerten intensiver wahr. 

Dieses Phänomen kennen wir zum Beispiel wenn wir uns etwas Neues kaufen. Kaum haben wir die blaue Bluse bezahlt, schon sehen wir an der nächsten Strassenecke jemand, der die Gleiche trägt. Im Laufe der Zeit werden uns immer mehr Menschen begegnen, die die gleiche Bluse tragen. Man hat das Gefühl dass alle einen kopiert haben, jedoch ist es so, dass wir zuvor einfach nicht die anderen Blusenträger wahrgenommen haben, da unser Gehirn diese für 'unwichtig' angesehen hat - erst als wir die Bluse gekauft und somit ihre Wichtigkeit bestätigt haben, hat auch unser Gehirn sie als wichtig empfunden und hat automatisch unsere Wahrnehmung auf diese fokussiert.

Und da unser Gehirn nun Gesundheit als wichtig betrachtet, macht es unser Unterbewusstsein zur Gewohnheit unserem Fokus auf alles zu richten, dass mit Gesundheit zu tun hat - wir bekommen eine positive Sichtweise bzw. betrachten die Dinge aus einem positiven Blickwinkel!

Es ist also nicht so, dass uns irgendeine Fee unsere Wünsche erfüllt oder dass es ein galaktisches Versandhaus gibt, dass gratis Bestellungen ausliefert.

Vielmehr ist es so, dass wir durch unseren neuen Fokus alles was mit "Gesundheit" zu tun hat eher wahrnehmen, als Dinge, die mit "Krankheit" zu tun haben. Und da dieser Fokus zur Gewohnheit wird, bilden sich aus diesen auch gesunde Verhaltensmuster, welche uns letztendlich gesund machen bzw. gesund halten!

 

Doch warum selbst diese positive Formulierung die Erfüllung unseres Wunsches zunichte machen kann, erfahrt ihr im zweiten Teil.

 

 

Fortsetzung folgt:

Teil 2:
Warum wir immer im "Ist-Zustand" wünschen sollten!

 

Hast du Fragen zum Thema Wünschen? Ich würde mich freuen, diese zu lesen und bestmöglich darauf einzugehen.

 

 



 

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