Das Wünschen einfach erklärt (Teil 2)

October 18, 2017

 

Die zweite Regel lautet:

"Wünsche immer im "Ist-Zustand" bzw. formuliere deinen Wunsch so, als wäre dieser bereits erfüllt!"


Warum ist das so? 
Unser Unterbewusstsein ist nicht nur nicht fähig zu bewerten, es kennt auch keine Zeit!

Für unser Unterbewusstsein ist alles immer "Jetzt". Dabei kann es auch nicht von Realität und Phantasie unterscheiden, denn wie wir ja nun wissen, nimmt es alles auf, so wie es ist ohne es zu hinterfragen und so fragt es sich natürlich auch nicht, ob das woran wir denken/ wir uns vorstellen nun real ist oder nur Phantasie. 
Es reagiert also auf das, was wir ihm präsentieren und empfindet dies als "wahr", indem es uns die passenden Gewohnheiten aus unseren Gedanken/Überzeugungen leben lässt!

 

Was heisst das nun genau? 
Nehmen wir die Formulierung aus dem ersten Kapitel.
"Ich wünsche mir Gesundheit!"
Zwar ist dies ein positiv formulierter Wunsch, jedoch wenn wir etwas wünschen, dann nur weil wir es nicht bereits besitzen. Wer bereits gesund ist würde nicht darauf kommen, sich zu wünschen gesund zu sein! 
Unser Unterbewusstsein, dass kein Zeitgefühl kennt, nimmt jedoch unsere Gedanken immer als wahr an und kann nur nach diesen Angaben handeln. 
Wenn wir uns also Gesundheit wünschen, dann tun wir dies aus einem Mangel heraus ... unser Unterbewusstsein empfängt also die Information, dass es uns an Gesundheit mangelt. 
Und jedes Mal, wenn wir uns Gesundheit wünschen bestätigen wir diesen Mangel und unser Unterbewusstsein wiederum wird ihn uns bestätigen, indem er sich auf den Mangel konzentriert und noch mehr Mangel in unser Leben zieht, indem wir nun unseren Fokus auf das richten, was uns fehlt. 
Wir übernehmen also automatisch Verhaltensmuster und eine Wahrnehmung, die uns unseren Mangel bestätigt und diesen aufrecht erhält! 
Wenn wir nun schreiben würden: " Ich bin gesund!", dann kommt diese Information genau so bei unserem Unterbewusstsein an, und da dieses weder Zeit kennt noch von Realität und Phantasie unterscheiden kann - weil es alles annimmt, wie es ist, ist es gezwungen, diesen Informationen folge zu leisten und wird automatisch Synapsen bilden, die uns Gewohnheiten leben lassen, welche uns gesund machen! 

 

Nun könnte man sich folgendes fragen:
"Mein Unterbewusstsein mag zwar nicht fähig sein zu hinterfragen, aber mein Verstand (Bewusstsein) kann dies sehr wohl! Wenn ich nun behaupte bereits gesund zu sein, verarsch ich mich damit nicht selber?
Mein Verstand würde mich doch direkt beim "Lügen" ertappen und dies nicht dulden! 

Man kann sich nicht selbst belügen!"

 

Hier kommen uns zwei Eigenschaften zu Gute!

Zum ersten, der Fakt, dass unser Unterbewusstsein nicht von Realität und Phantasie unterscheiden kann und zum Zweiten, dass unser Verstand alles als "wichtig" betrachtet, dass es regelmässig erfährt! 
Das heisst, egal ob es nun wahr ist oder nicht, wenn wir uns etwas oft genug sagen, dann empfindet unser Verstand dies als wichtig und möchte diesen Input abspeichern, damit neue Synapsen entstehen können - dazu lässt unser Verstand den Input ins Unterbewusstsein gelangen und da dieses ja alles annimmt, wie es ist, entstehen so die passenden Gewohnheiten!  

 

Doch warum ein positiv formulierter Wunsch bzw. eine positive Affirmation nicht genügt, um unseren Wunsch zu manifestieren, erfahrt ihr im nächsten Kapitel! 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 


 

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