Das Wünschen einfach erklärt! (Teil 3)

October 25, 2017

 

Der Bewegrund unseres Wunsches - Das Gefühl hinter dem Gefühl

Wie ich bereits geschrieben habe, sollten wir eigentlich nicht Wünschen, denn dies würde einen Mangel bestätigen. Kurz wir können uns nur etwas wünschen, dass wir nicht haben. Nun ist es so, dass dies nicht das einzige Empfinden ist, dass uns an der Erfüllung unserer Wünsche hindern kann. Dazu gehören auch Gefühle wie z.B Zweifel, fehlendes Vertrauen, Selbstvertrauen, negative Glaubenssätze, und andere Empfindungen. Dies können wir auf zwei Hauptemotionen einschränken. Somit macht es uns leicht zu überprüfen, ob wir auf dem richtigen Weg der Wunscherfüllung sind. Diese Gefühle sind Angst (negativ) und Freude/Liebe (positiv).

 

Im Leben gibt es nur zwei Emotionen, die uns motivieren voran zuschreiten. Dies ist zum einen die Angst (sie motiviert uns, wenn wir von etwas weg wollen, etwas verhindern wollen, sie sorgt für unseren Überlebens-Iinstinkt.) Und die Freude (sie motiviert uns ein Ziel zu erreichen, nach vorne zu schauen auf etwas zu zugehen.)

Je nachdem welche Erfahrungen wir gemacht haben, schöpfen wir unsere Motivation aus der einen oder der anderen Empfindung heraus. Dies können wir ganz bewusst und gezielt einsetzen!

 

Nun fragen wir uns, aus welcher Grundemotion entsteht mein Wunsch!?

Entsteht dieser z.B. aus einem Mangel (negativ/Angst) heraus oder entsteht dieser Wunsch aus Zuversicht (positiv/Freude) heraus? Wenn dieser Wunsch aus einem negativen Gefühlen heraus, stammt, dann stehen wir unserer Wunscherfüllung damit im Weg. Denn es basiert auf der negativen Grundemotion und unser Unterbewusstsein reagiert genau auf diese und wird so mehr negatives in unser Leben ziehen. Entsteht unser Wunsch jedoch aus der positiven Grundemotion heraus, sprich aus Freude, so wird unser Unterbewusstsein mehr Freude in unser Leben ziehen.

 

Wie können wir dies nun für uns und unsere Wünsche nutzen?

Wenn wir einen Wunsch haben und dieser aus der negativen Grundemotion stammt, dann liegt es an unserer inneren Haltung dem Wunsch gegenüber, bzw. negativen Glaubenssätzen/Erfahrungen diesbezüglich. Wie ihr ja nun wisst, entstehen in unserem Gehirn Synapsen, welche unsere Gewohnheiten bilden. Diese Synapsen können wir bewusst auflösen und auch entstehen lassen, in dem wir unser Unterbewusstsein mit mit Fantasie (Visualisierung) beeinflussen. Nun können wir folgendes tun:

 

Wenn wir uns nun eine Situation vorstellen, in der wir in der Regel negativ handeln oder ein Thema bei dem wir in der Regel negativ denken bzw. empfinden, dann fühlen wir uns in diese Situation ganz bewusst hinein:


Übung zum Umpolen der negativen Grundempfindung. 

 

Mach es Dir bequem und sorge dafür, dass Du ungestört bist. Wenn möglich schalte Türklingel und Telefon(e) aus.
Schliesse die Augen und nehme bewusst tiefe Atemzüge. Siehe mit deinem geistigem Auge, wie Du die Luft aufnimmst und wieder abgibst!
Spüre deinen Körper, wie dieser mit jedem Atemzug immer lockerer und entspannter wirkt!
Nun konzentriere dich voll und ganz auf dein Gefühl, Du darfst es annehmen, wie es kommt. 
Stelle Dir nun eine Situation vor, in der Du dich nicht gut fühlst bzw. zu der Du eine negative Haltung hast!
(Wenn  Du zum Beispiel emotionaler Esser bist und bei Stress zum Essen gezwungen bist, fühlst Du dich nun genau in diesem Zustand ein)
Fühle nun den Schmerz, der diesen Zustand in Dir auslöst! Wie fühlst Du dich, wenn Du nachgibst und die Situation über Dich bestimmt? Wie fühlt es sich an, die Kontrolle zu verlieren? Wie fühlt es sich an, negativen Verhaltensmustern nachzugeben? Wie fühlst Du dich danach?

Hast Du ein schlechtes Gewissen? Machst Du dir Vorwürfe? Hast Du das Gefühl versagt zu haben und Opfer deiner Situation zu sein?

Fühle tief in die Situation hinein und mache Dir bewusst, welche Konsequenz dein Handeln in dieser Situationen für dich hat.

Nun bleibe in diesem Zustand der Tiefe und Entspannung und gebe Dir ein wenig Zeit, diese negativen Emotionen ankommen zu lassen. Du bist sicher, Atmest nochmals tief ein und aus.

Nehme 10 tiefe Atemzüge und wenn Du dich beruhigt hast, dann mache dich bereit für den zweiten Schritt dieser Übung. 
Nun kannst Du diese negativen Emotionen zu positive Emotionen wandeln! 

Komme nochmals zu deiner Situation zurück. Wieder löst diese Situation in Dir Unbehagen und das Verlangen aus, dich deinen negativen Verhaltensmustern unterzuordnen,...

...doch dieses Mal ist etwas anderes! 

Du spürst in Dir Zuversicht, dass Du die Kontrolle über deine Gefühlslage und dein Handeln hast. Ganz bewusst entscheidest Du dich, diesen irreführenden Verlangen nicht zu folgen und entscheidest dich für ein gesünderen Weg.

Du machst Dir bewusst, dass das "Nein" in dieser Situation ein "Ja" zu Dir selbst ist.

Wie fühlst Du dich dabei, in dem Wissen etwas gutes für dich getan zu haben und nicht zum Opfer dieser Situation geworden zu sein? Wie fühlst Du dich, wenn Du stattdessen etwas für dich tust, das diese Situation für dich auf positive Weise löst? Wie geht es Dir danach? Wie fühlt es sich an, alte Verhaltensweisen ab zu legen? Verinnerliche dieses Gefühl, steigere dich in die hohe Schwingung der positiven Emotionen ein und tu dies solange Du möchtest.

Wenn es für dich stimmig ist, kannst Du nun wieder im Hier und Jetzt angekommen!
Strecke dich, atme tief ein und aus und komme nehme deine Umgebung wieder bewusst wahr!


Nun kannst Du diese Übung bewusst verstärken, indem Du dir diesen Vorgang aufschreibst. Sowohl die negative als auch die positive Erfahrung. Umso öfter Du diese Übung wiederholst, desto mehr wird sich ihr Inhalt in deinem Unterbewusstsein festigen. Dies wird nun automatisch Synapsen herstellen, die zum einem aus der Emotion Schmerz/Angst heraus, das Negative Verhaltensmuster ablehnen wird  und zum anderen aus der Motivation Freude heraus, hin zu den positiven Gefühlen welches du empfindest, wenn Du dich bewusst gegen ein negatives Verhaltensmuster entscheidest. So entstehen Gewohnheiten, die dann automatisch ablaufen, Du musst nicht denken oder gar dich gegen deine negativen Verhaltensmuster entscheiden. Du wirst automatisch an eine positive Lösung für dich denken, diese umsetzten und das negative Verhalten loslassen.

 

Da wir mit dieser Übung unsere Gefühlswelt umpolen können, haben wir die Möglichkeit den Wunsch aus einem positiven Emotionen heraus zu wünschen, in dem wir den Wunsch mit etwas positivem verknüpfen. So entsteht in uns jedes Mal ein positives Gefühl, wenn wir an diesen Wunsch denken und unser Unterbewusstsein wird automatisch auf dieses positive Gefühl reagieren und mehr davon anziehen.

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