Das Wünschen einfach erklärt (Teil 5)

November 9, 2017

 

Ein besonders starker Energie-Booster ist die Dankbarkeit, denn sie lässt uns unseren inneren Reichtum spüren - sie gibt uns das Gefühl, des Habens. Schliesslich können wir nur für etwas dankbar sein, das wir bereits haben! 
Um das Gefühl der Dankbarkeit zu verstärken, empfiehlt es sich ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Was genau das ist und welchen Effekt dies auf uns hat möchte ich in diesem Kapitel erläutern. 

Ein Dankbarkeitstagebuch ist ein Buch, indem wir alles aufschreiben, für das wir dankbar sind. Doch wie genau funktioniert das? 
In einem Dankbarkeitstagebuch kann man beliebig oft und so viel man möchte hineinschreiben. Empfehlenswert währe mindestens einmal am Tag, am besten direkt nach dem Aufstehen oder direkt vor dem Schlafen gehen, mindestens drei Dinge aufzuschreiben, für die man dankbar ist. 
Dabei ist es irrelevant ob dies tatsächlich am selben Tag geschehen ist oder ein Ereignis aus der Vergangenheit/der Zukunft ist oder wie banal es scheint, für was wir dankbar sind. Wichtig dabei ist nur, dass wir es, wie auch bei der Wunschformulierung/Affirmationen, im "Ist-Zustand" formulieren.

Und was soll das nun bringen? 

Nun, in unserem Gehirn gibt es verschiedene Gehirnregionen und zwei davon speichern zum einem positive Erfahrungen ab und zum Anderem negative Erfahrungen. Dabei ist es so, dass die Hirnregion, welche aktiv ist wächst, während die ungenutzte Region verkümmert. Wenn wir nun also vermehrt positiv denken, wird die Hirnregion, die positive Erfahrungen/Eindrücke absichert ihren Fokus auf das Positive richten, da unser Verstand diese Information als wichtig empfindet, da wir diese durch unser Dankbarkeitstagebuch regelmässig zufügen. 
Dann geschieht es, dass wir automatisch unsere Fokus auf das Positive lenken, das uns umgibt, - wir bekommen eine neue positive Sichtweise des Alltags/Lebens und betrachten alles aus einem positiveren Blickwinkel! 

Hierzu gibt es eine bekannte Geschichte bzw. Weisheit eines Indianer Häuptlings. 

"Eines Tages Erzählt er seinem Sohn, dass jeder Mensch zwei sich bekämpfende Wölfe in sich trägt!

Der eine Wolf ist böse und verkörpert Hass, Neid, Wut, Angst, Sorgen, Gier, Selbstmitleid, Egoismus und Missgunst.
Der andere Wolf ist gut und verkörpert  Liebe,  Fürsorge, Frieden, Freude, Zuversicht, Dankbarkeit und Vertrauen. 
Als der Sohn den Häuptling fragt, welcher der beiden Wölfe den Kampf gewinnen würde, antwortete ihm der Häuptling: 
"Der, den du fütterst!" "

Und genau so funktionieren unsere Hirnregionen. Umso mehr Input wir geben, desto grösser wird die entsprechende Hirnregion und desto aktiver ist diese, desto wichtiger werden diese Inputs angesehen und unser Unterbewusstsein erhält die dazu passende Programmierung. 
So verhalten wir uns dann ganz automatisch unserem Fokus entsprechend. 

Wenn wir nun also regelmässig aufschreiben, für was wir dankbar sind machen wir uns dieser Dankbarkeit bewusst und machen diese durch das Aufschreiben greifbarer. 
Dann fokussieren wir uns auf das Positive im Leben und erhalten mehr davon. 

Kleiner Tipp:
Dieser Prozess kann man auch durch den Tag gedanklich durchführen. Bei der Tasse Kaffe oder beim Zähneputzen. Einfach während einer Tätigkeit die Gedanken auf etwas lenken, für das man dankbar ist. 
Und auch Dinge, über die man sich einfach gefreut hat sind im Dankbarkeitstagebuch nennenswert. - Einfach alles, was uns in eine positive Stimmung bringt. 

https://www.meinseelentagebuch.com/single-post/2016/06/07/Dankbarkeit-

 

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