Warum wir Frieden mit unseren negativen Verhaltensmustern und Gedanken schliessen sollten!

January 16, 2018

 

Immer wieder bekomme ich mit, wie Menschen sich selbst verurteilen und sich wünschen sie würden sich besser Verhalten! Sie streben eine bessere Version ihrer Selbst an und bekämpfen dabei alles, was dieser Version im Weg steht! 

Heute möchte ich erklären, warum es so wichtig ist, dass wir unser Verhalten annehmen, so wie es ist, damit wir unseren Frieden damit schließen können! 
Zudem möchte ich euch eine Übung schreiben, welche ich bereits des öfteren mit leiben Menschen geteilt habe um negative Gedanken aufzulösen! 

Doch lasst es mich erklären! 

Wer unzufrieden mit seinem Verhalten ist, der würde am liebsten diese direkt ablegen/ sie loswerden. 
Doch unsere Verhaltensmuster befinden sich in unserem Unterbewusstsein. 
Stelle dir nun vor du stehst in einem Swimmingpool, das Wasser stellt dein Unterbewusstsein dar und es reicht dir bis zum Hals. Dein Kopf symbolisiert deinen Verstand. 
Das Verhlaten, das du nicht mehr haben möchtest wird durch einen Gummiball symbolisiert. 
Nun ist es so, dass wenn du merkst, dass deine schädlichen Verhaltensweisen zum Vorschein kommen (der Ball kommt an die Oberfläche) du sie am liebsten unterbinden möchtest, du kämpfst gegen sie an (du drückst den Ball unter Wasser), doch dies ist sehr kräfteraubend (hast du schon einmal ein Ball unter Wasser gedrückt). Am Anfang läuft das noch gut, doch umso mehr du gegen etwas ankämpfst, was zu dir gehört desto mehr Druck baut sich auf (deine Arme werden immer schwächer). Letztendlich werden deine schädlichen Verhaltensmuster Oberhand nehmen und sie kommen drastischer als nötig zum Vorschein (der Ball steigt nun nicht mehr einfach an die Oberfläsche, sondern springt wahrlich aus dem Wasser). Dabei hat dies einen enormen Input auf deinen Verstand und du fängst an dich zu verurteilen und fügst dir somit selbst Schmerz zu  (Der Ball trifft dein Gesicht). 
Nun stelle dir vor, du würdest nicht mehr kämpfen, du nimmst deine schädlichen Gewohnheiten einfach war ohne sie zu bewerten. (Der Ball steigt langsam auf). In diesem Moment, nimmst du sie an und lässt zu, dass sie aus deinem Unterbewusstsein in deinen Verstand gelangen, wo du sie bewusst angehen kannst. (Der Ball treibt auf der Oberfläche) 
Nun da du sie annimmst (nimmst den Ball an dir) hast du die Möglichkeit, diese loszulassen (du trägst den Ball an den Rand des Swimmingpools), doch dies ist erst möglich, wenn du deine Verhaltensmuster annimmst/mit Ihnen Frieden schließt (den Ball tragen tust). 

Wie wir negative Gedanken auflösen - Die LKW-Übung 

 

Eine Übung, die mir selber sehr geholfen hat, wenn sich negative Gedanken bei mir breit gemacht haben ist die LKW- Übung!

Stelle dir vor du sitzt an einer Autobahn, an die fahren die PKWs (neutrale/positive Gedanken) vorbei. Doch plötzlich siehst du von der Ferne ein LKW (negativer Gedanke). Sobald du ihn bemerkst, möchtest du ihn natürlich am liebsten die nächste Ausfahrt hinausfahren lassen, noch ehe er dich erreicht (bekämpfen), jedoch kannst du dir nur ganz sicher sein, das er sich von dir entfernt, wen er an dir vorbei fährt (annehmen) und du siehst, wie er in der Ferne immer kleiner wird bis er ganz verschwunden ist (Loslassen)
Also lässt du den Lkw an dir vorbeifahren, du machst dir bewusst, das er nun bei dir angekommen ist, jedoch steigst du nicht hinein. (wertest du ihn nicht.) Es reicht, wenn du ihn benennst ("Das ist ein negativer Gedanke"), dadurch nimmst du ihn an und kannst ihn loslassen.

Wenn ich diese Übung gemacht habe, dann habe ich immer dunkle aufkommende Wolken in Gedanken gesehen und sobald ich diese angenommen habe, haben sie sich aufgelöst und habe mich immer direkt leichter gefühlt.

Warum wir negatives annehmen müssen, damit wir es loslassen können.

Negative Gefühle, Gedanken stecken tief in uns, jedes Mal, wenn wir uns über sie aufregen wandern sie tiefer in unser Unterbewusstsein.
Es ist wie bei der Müllentsorgung.
Wenn ich möchte, das der Müll nach draussen in den Container landet, muss ich ihn zuvor aus dem Mülleimer an mich nehmen, erst dann kann ich ihn draussen entsorgen.

Wenn du merkst, dass die negativen Emotionen überhand nehmen, dann empfehle ich dir ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben, als Stütze um wieder ins Positive zu Kommen!

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Text ein wenig beim Erreichen eures idealsten Selbst unterstützen und dass ihr mit neu gewonnener Erkenntnis den Weg dorthin fortschreitet! 

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